Der primäre, ursprüngliche Zweck dieser Kunswerke ist, beim Betrachter die religiöse Ehrfurcht zu erwecken. Sie dienen auch dazu, eine Verbindung zu dem Dargestellten herzustellen. Ikonen werden in der Orthodoxen Kirche auch als Dekorationsbilder verwendet. Zu Beginn der Ikonenmalerei sind die Bilder ausschließlich von Mönchen gemalt worden. Sie entstanden aus tiefen Gebeten.

Die ersten Ikone erschienen 988 an den Wänden der christlichen Kirchen in Kiew. Die Künstler waren byzantinische Ikonenmaler.

Ihre Blütezeit erlebte die Ikonenmalerei im Byzantinischen Reich. Obwohl sie eine große Wirkung an das Christentum ausübte, verblieb sie als östliche Kunst. Orthodoxe, griechisch-katholische Kirchen sind mit Fresken, Gold und Ikonen reich geschmückt.

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