Tipps zur Fehlersuche am Computer:

Wer kennt das nicht? Da sitzt man vor dem Computer und plötzlich kommen Fehlermeldungen. Als erstes sollten Sie Ruhe bewahren und auf keinen Fall hektisch reagieren. Nicht gleich verzweifeln, denn für fast alle Probleme gibt es auch eine Lösung.

Bevor Sie überhaupt Eingriffe in das System vornehmen, sichern Sie bitte alle wichtigen Daten. Heutzutage gibt es viele Möglichkeiten um Daten sichern zu können. Eine Festplatte mit USB-Anschluss wäre nur eine Lösung. Kopieren Sie also erst einmal alle wichtigen Daten auf einen anderen Datenträger.

Schreiben Sie nun auf, was für Fehlermeldungen das System ausgibt. Auch Änderungen die kurz vor dem Auftreten der Fehlermeldungen noch vorgenommen wurden, sollten notiert werden. Konzentrieren Sie sich bitte immer nur auf eine Komponente des Systems. Wer an 3 Stellen gleichzeitig rumwerkelt, bekommt das Problem nie in den Griff.

Machen Sie als erstes alle Änderungen rückgängig, die Sie kurz vor dem Anzeigen der Fehlermeldungen noch vorgenommen haben. Haben Sie beispielsweise kurz vorher eine neue Hardwarekomponente in den Rechner eingebaut, so könnte das Problem genau damit zusammenhängen. Hinweis! Ein alter Treiber könnte für diese Fehlermeldungen verantwortlich sein. Deswegen deinstallieren Sie den Treiber einfach wieder. Starten Sie ihr System neu. Sollte die Fehlermeldung nun nicht mehr angezeigt werden, so haben Sie die Ursache schon gefunden.

Auf den Herstellerseiten werden immer aktuelle Treiber für ihre Hardware angeboten. Besorgen Sie sich dort einfach einen aktuellen Treiber und installieren Sie diesen. Meist ist es damit nämlich schon getan und das System läuft auch mit der neuen Hardwarekomponente wieder stabil.

Aber es könnte auch eine andere Ursache vorliegen. Die Kombination verschiedener Hardwarekomponenten könnte auch solche Probleme verursachen. Hier hilft nur eine zeitaufwendige Fehlersuche. Bauen Sie dazu alle Hardwarekomponenten (Ausgenommen sind - CPU, Grafikkarte, Speicher, Tastatur, Maus und die Festplatte mit ihrem Betriebssystem) aus dem Computer aus.

Starten Sie das System neu. Sollte alles funktionieren bauen Sie die nächste Komponente ein und wiederholen den Vorgang. Sollten die Fehlermeldungen irgendwann wieder angezeigt werden, so wissen Sie welche Komponente den Fehler verursacht.

Werkeln Sie niemals an der Hardware herum, wenn Sie sich noch innerhalb der Gewährleistungsfrist befinden oder noch ein Garantieanspruch besteht. Hier hilft nur reklamieren und zwar mit präziser und umfassender Fehlerbeschreibung. Bleiben Sie während der Reklamation immer sachlich und freundlich, denn nur so ist ein zufriedenstellender Ablauf möglich. Fragen Sie auch nach den Kosten, denn es gibt Unterschiede zwischen einer gesetzlichen Gewährleistungsfrist und der Garantie.

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