Seid glücklich hier und dort; seid selig denn gepreist, Ihr, die man heute Braut und Bräutigam euch heißt! Seid morgen Mann und Frau, seid Eltern übers Jahr; So habt ihr denn erlangt, was zu erlangen war. Friedrich von Logau.

Du hattest kein Glück, und ich hatte keins; Wir nahmen einander, nun haben wir eins. Wo haben wir es denn hergenommen?Es ist vom Himmel auf uns gekommen. Friedrich Rückert.

Was! Du nimmst sie jetzt nicht, und warst der Dame versprochen? Antwort: Lieber! vergib, man verspricht sich ja wohl. Heinrich von Kleist.

Wenn man das zierlichste Näschen von seiner liebsten Braut durch ein Vergrößerungsgläschen näher beschaut, dann zeigen sich haarige Berge, dass einem graut. Joachim Ringelnatz.

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, was euch das Schicksal gönnt - kein König kann euch glücklich machen, wenn ihr es selbst nicht könnt. Friedrich von Bodenstedt.

Denn wo das Strenge mit dem Zarten, wo Starkes sich und Mildes paarten, da gibt es einen guten Klang. Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich das Herz zum Herzen findet! Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang. Friedrich von Schiller.

Jetzt heiratest du mein Mädchen, teurer Freund, das wird zu toll - toller ist es nur, dass ich dir dazu gratulieren soll! Heinrich Heine.

Weil deinem schönen Lieb ihr Bäuchlein will geschwellen so hast du hohe Zeit ein Hochzeit anzustellen. Johann Grob.

Und hier besiegeln diese Zwei sich dauerhafte Lieb und Treu. Hoch ist der Liebe süßer Traum erhaben über Zeit und Raum. Wilhelm Busch.

Ruhet dann, jedoch erwäget, liebes Paar, es sei die Nacht, eh es morgen sieben schläget, nicht zum Schnarchen nur gemacht. Martin Opitz.

Rubrik: Sprüche - Übersicht / Hochzeitssprüche

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